gun

Plants vs. Zombies: Garden Warfare

27.02.2014
EA
3rd-Person Shooter

 

 

Meine Wertung

Sterne_07

Hauptgrund für den Kauf von Plants vs. Zombies: Garden Warfare war für mich der Splitscreen Modus. Ich dachte mir supi, Online zu zweit an einem Fernseher in die Schlacht ziehen, bietet heute kaum noch ein Spiel und hab mich mega gefreut.

Leider leider leider musste ich sehr schnell feststellen, dass der Splitscreen Modus nur Offline verfügbar ist. Was bei mir auf vollkommendes Unverständnis stößt. Der Titel bietet sich doch perfekt dafür an?! Naja egal, nachdem ich den Frust von mir schütteln konnte, hatte ich doch recht schnell viel Spaß in den verschiedenen Online Modi.

Viel Abwechslung gibts leider nicht. Es gibt im Grunde nur 3 verschiedene Modi. 1. Team Deatmatch, 2. Eroberung und 3. Horde Modus. Heißen im Spiel natürlich alle bisschen anders, aber hab die Namen grad nicht mehr im Kopf. Der Horde Modus gegen die KI ist auch der einzige den man Offline im Splitscreen spielen kann und dabei bekommt auch nur der Spieler Erfolge zugeschrieben der grad als Spieler 1 angemeldet ist…schon ziemlich Oldschool und wiederrum ärgerlich.

Ansonsten ist der Hordemodus auch als einziger mit dem klassischen Spielprinzip der Original Spiele vergleichbar. Als Pflanzenteam muss man den Garten gegen immer stärkere Zombie-Wellen verteidigen. Dave ist mal wieder irgendwo…anders.

Achso, man kann auch jeweils als “Commander” im Spiel über Kinect oder Smartglass eingreifen. Ist zwar ganz nett, aber die Ressourcen die dafür verbraucht wurden, hätten die Herren von PopCap lieber in einen ordentlichen Splitscreen Erlebnis stecken dürfen, der dann auch Online zur Verfügung stehen sollte!

Dennoch bietet das Spiel wirklich eine Menge Spaß für Jung und Alt. So gibts nach jeder Runde, je nach erfolg, eine bestimmte Anzahl an Münzen für die man sich schließlich Sticker Packs (Panini lässt grüßen) kaufen darf. Durch die Sticker lassen sich u.a. neue Charakter-Modifikationen freischalten und das ganze fördert natürlich den menschlichen Sammeltrieb, so dass man schnell mal einige Stunden ins Spiel steckt. Aber abgesehen von den nicht genutzten Splitscreen Möglichkeiten bietet Garden Warfare ja auch einiges an guter Unterhaltung.

holy_shit

Jackass Presents: Bad Grandpa


2013
FSK 12
Komödie

 

Meine Wertung

Sterne_05

50 % Nette Gags + 50 % Langweilig = 50 % Bewertung

Handlung
In Jackass Presents: Bad Grandpa schlüpft Johnny Knoxville in die Rolle eines älteren Herren, gegen den heimische Gartenzweg-Diktatoren und Fußgängerzonen-Sheriffs regelrecht handzahm wirken. In seiner Verkleidung (inkl. professionellem Makeup) als 86-jähriger Irving Zisman legt er unvorbereitete Passanten rein. Begleitet wird er von seinem achtjährigen Neffen Billy (Jackson Nicoll), der ihn unter anderem in einem Einkaufswagen über die Landstraße schieben muss. Da seine Mutter im Gefängnis sitzt, muss Irving den jungen Billy quer durch die USA zu seinem Vater bringen.

katze

Thief

28.02.2014
Square Enix
Action Adventure

 

 

Meine Wertung

Sterne_08

Das letzte Thief Spiel ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her. Als der erste Teil erschien war ich gerade mal 8 Jahre alt, gefreut hab ich mich trotzdem wie Blöd. Es ist immerhin ein Stealth Spiel und vom Deus Ex: Human Revolution Studio entwickelt worden.

Nachdem relativ langem Tutorial wird man erstmal in die Stadt geworfen, die vor allem zu Beginn ziemlich willkürlich und unübersichtlich erscheint. Ich habe in etwa die Hälfte meiner Spielzeit benötigt bis ich mich richtig orientieren konnte und wusste wo welches Fenster genau hinführt. Da die Stadt in mehrere Stadtteile aufgeteilt ist, sorgte das eine Fenster hier und da nämlich für Ladezeiten. Da es schon ganz praktisch, wenn man irgendwann vorher weiß wohin es geht.

Nach der Eingewöhnungszeit von 3-5 Stunden findet man sich allerdings ganz gut zurecht und weiß wo man wie am schnellsten hinkommt. Ärgerlich sind dann nur noch die kleinen Teile/Räume in denen sich Questgeber aufhalten und für diese ebenfalls eine extra Ladezeit in Anspruch genommen wird, warum auch immer. Wäre sicher auch ohne lösbar, aber ansich kennt man das ganze ja schon von Deus Ex: Human Revolution.

Technisch weißt es allerdings mehrere Schwächen auf und auch die Grafik ist für heutige Verhältnisse nicht die schönste. Vor allem Soundbugs begegnet man eigentlich am laufenden Band, da wird hier und da einfach mal das Gerede von NPCs überlappt oder ähnliches.

Dafür ist Thief Gameplaytechnisch aber auf voller Höhe. Ich hab es im Hardcore Modus gespielt, das heißt man darf weder entdeckt werden noch einen Gegner ausknocken und hatte echt eine Menge Spaß damit. Da gibt es echt nichts dran auszusetzen. Wenn man den einfachen, normalen oder (normal) schweren Schwierigkeitsgrad wählt, kann man die Gegner natürlich auch nach belieben schlafen schicken. Macht das Spiel rund ums stehlen deutlich einfacher, aber hat auch weniger Nervenkitzel. Der Hardcore-Modus ist auf jedenfall machbar und würde ich auch wirklich empfehlen, wenn man denn wenigstens ein wenig Herausforderung sucht.

Dabei fand die ich Story Missionen allerdings allesamt einfacher als die Nebenmissionen. In den Nebenmissionen (Kundenaufträgen) brauch man immerzu Seilpfeile. Wasserpfeile und eventuell noch Leuchtbomben, die einem aber auch deutlich das Leben vereinfachen. Also wer im Hardcore Modus spielt, sollte sich eventuell erst der Story widmen und dann die Nebenmissionen angehen, da die Spezialpfeile im Hardcore Modus wirklich eine Menge kosten und man nach Abschluss der Story da sicher bisschen wohlhabender ist als Zwischendurch.

Also wer über die technischen Schwächen hinwegsehen kann und ein ordentliches Stealth-Spiel mit gutem Gameplay sucht, der kann hier Bedenkenlos zugreifen.

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Gravity

2013
FSK 12
Sci-Fi, Drama, Thriller

 

 

Meine Wertung

Sterne_05

Tolle Bilder, aber emotional hat mich der Film total kalt gelassen. Liegt größtenteils aber auch am Cast, vor allem Clooney kauf ich die Selbstlose Rolle nicht ab. Desweiteren will der Film wohl “tiefgründig” sein, wirkt aber total oberflächlich. Auch Sandra Bullock hat da im All nichts veloren und konnte mich gar nicht überzeugen. Weil die Optik aber stimmt und wirklich schöne beeindruckende Bilder liefert, vergebe ich doch mal nette 5 Sterne.

Handlung
In dem nervenaufreibenden Thriller Gravity verlieren sich Sandra Bullock und George Clooney in der erbarmungslosen Unendlichkeit des Alls.

Bullock spielt die brillante Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone, deren erste Shuttle-Mission vom erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky (Clooney) geleitet wird – nach diesem Einsatz will er seinen aktiven Dienst beenden. Doch während eines scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergangs kommt es zur Katastrophe: Der Shuttle wird zerstört – völlig haltlos bis auf das Band zwischen ihnen trudeln Stone und Kowalsky mutterseelenallein in die Finsternis.

Aufgrund des ohrenbetäubenden Schweigens wissen sie, dass sie den Kontakt zur Erde verloren haben … und damit jede Chance auf Rettung. Ihre Angst schlägt um in Panik, während jeder Atemzug ihren kleinen Vorrat an Sauerstoff reduziert. Dennoch erfordert die einzige Möglichkeit einer Rückkehr zunächst einen weiteren Vorstoß in die grausige Grenzenlosigkeit des Raums.