katze

Thief

28.02.2014
Square Enix
Action Adventure

 

 

Meine Wertung

Sterne_08

Das letzte Thief Spiel ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her. Als der erste Teil erschien war ich gerade mal 8 Jahre alt, gefreut hab ich mich trotzdem wie Blöd. Es ist immerhin ein Stealth Spiel und vom Deus Ex: Human Revolution Studio entwickelt worden.

Nachdem relativ langem Tutorial wird man erstmal in die Stadt geworfen, die vor allem zu Beginn ziemlich willkürlich und unübersichtlich erscheint. Ich habe in etwa die Hälfte meiner Spielzeit benötigt bis ich mich richtig orientieren konnte und wusste wo welches Fenster genau hinführt. Da die Stadt in mehrere Stadtteile aufgeteilt ist, sorgte das eine Fenster hier und da nämlich für Ladezeiten. Da es schon ganz praktisch, wenn man irgendwann vorher weiß wohin es geht.

Nach der Eingewöhnungszeit von 3-5 Stunden findet man sich allerdings ganz gut zurecht und weiß wo man wie am schnellsten hinkommt. Ärgerlich sind dann nur noch die kleinen Teile/Räume in denen sich Questgeber aufhalten und für diese ebenfalls eine extra Ladezeit in Anspruch genommen wird, warum auch immer. Wäre sicher auch ohne lösbar, aber ansich kennt man das ganze ja schon von Deus Ex: Human Revolution.

Technisch weißt es allerdings mehrere Schwächen auf und auch die Grafik ist für heutige Verhältnisse nicht die schönste. Vor allem Soundbugs begegnet man eigentlich am laufenden Band, da wird hier und da einfach mal das Gerede von NPCs überlappt oder ähnliches.

Dafür ist Thief Gameplaytechnisch aber auf voller Höhe. Ich hab es im Hardcore Modus gespielt, das heißt man darf weder entdeckt werden noch einen Gegner ausknocken und hatte echt eine Menge Spaß damit. Da gibt es echt nichts dran auszusetzen. Wenn man den einfachen, normalen oder (normal) schweren Schwierigkeitsgrad wählt, kann man die Gegner natürlich auch nach belieben schlafen schicken. Macht das Spiel rund ums stehlen deutlich einfacher, aber hat auch weniger Nervenkitzel. Der Hardcore-Modus ist auf jedenfall machbar und würde ich auch wirklich empfehlen, wenn man denn wenigstens ein wenig Herausforderung sucht.

Dabei fand die ich Story Missionen allerdings allesamt einfacher als die Nebenmissionen. In den Nebenmissionen (Kundenaufträgen) brauch man immerzu Seilpfeile. Wasserpfeile und eventuell noch Leuchtbomben, die einem aber auch deutlich das Leben vereinfachen. Also wer im Hardcore Modus spielt, sollte sich eventuell erst der Story widmen und dann die Nebenmissionen angehen, da die Spezialpfeile im Hardcore Modus wirklich eine Menge kosten und man nach Abschluss der Story da sicher bisschen wohlhabender ist als Zwischendurch.

Also wer über die technischen Schwächen hinwegsehen kann und ein ordentliches Stealth-Spiel mit gutem Gameplay sucht, der kann hier Bedenkenlos zugreifen.

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